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Seit dem Jahre 2007 existiert der vive!verlag. Er hat sich vorgenommen, Lebendiges aus dem Zeitgeist zu extrahieren. Was bedeutet überhaupt Lebendiges? Soweit es um Bücher geht, kann es sich unserer Meinung nach nur um einen Funken des Lebens handeln der – einmal entfacht – imstande ist, das Leben zu bereichern und die Erweiterung der Sichtweisen positiv zu beeinflussen.

Die Themen des Verlags sind:

Geschichten, die das Leben schreibt

Ob eine Daniela Kögler auf der Suche nach Ihrem Glück ist, Iko das Zusammenleben der Menschen in Märchen kleidet oder Kansbar Wyderle 10 Jahre an einem Lebensroman arbeitet. Daraus entstehen für uns Geschichten, die das Leben geschrieben hat.

Gesellschaftsliteratur

Was ist für uns Gesellschaftsliteratur? Wenn jemand wie Boris Barschow als Major der Reserve in einen Afghanistan-Einsatz geht, ein Buch schreibt und uns Inneneinsichten eines Menschen in einer außergewöhnlichen Lebenssituation zeigt. Wenn Michael Gärtner uns die Strukturen und möglichen Machenschaften eines Finanz- und Versicherungsunternehmens in Form eines packenden Wirtschaftskrimis präsentiert oder Peter Eichelmann ein sozialkritischen Bildband eines vom ZDFneo begleiteten Straßenchors aus Berlin erarbeitet.

Hafenprosa

Die Hafenprosa ist die jüngste Buchreihe des vive!verlag. Obwohl sich Bücher aus den Anfangstagen des Verlags darin befinden. Hafenprosa. Das sind Geschichten, die aus dem Hafen kommen oder in ihn hinein getragen wurden. Schwerpunkt ist die Begegnung, der Austausch und das Arbeiten. Ziel ist die Verbindung von Arbeit und Leben, jedoch nicht im Sinne des kapitalorientierten Verwertungssystems sondern zur Förderung der inneren Reife des Menschen. Daniel Oliver Habenicht macht den Anfang mit seiner vielschichtigen Fabel über den kleinen Stint. Ein Gegenwartsfisch im Spiegel der Gesellschaft.

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