Artikel tagged mit: Kansbar Wyderle
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Folge 13( erst Folge 12 lesen?)
Zusammenfassend hier das leicht gekürzte Exposé meines „Lebensromans“.
Ein Zilpzalp im Weidenlaub
In geplanter Unordnung sind die Formelemente des Textes montiert: Erzählte Episoden, erinnerte oder aktuelle Dialoge, überlieferte und aktuelle Briefe und Dokumente, vergangene und gegenwärtige Reflexionen.
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [13]‘ weiter lesen »
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Die geneigte Leserin hat einen Roman gelesen. Einen biografischen, historischen, philosophischen, einen Schlüssel-, Reise- und Abenteuerroman, einen Liebesroman auch und teilweise einen Briefroman, eine Familiensaga.
Alles auf einmal.
Das war der Zilpzalp. Natürlich.
‘O weh! Montage! Eindrücke vom Zilpzalp’ weiter lesen »
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Folge 12( erst Folge 11 lesen?)
Was sind denn Altherrenphantasien? Männlichkeitsrituale, Erektionsrekorde, Libidobefriedigung Frau um Frau?
Im Lebensroman Zilpzalp wird nicht “gevögelt” und nicht “gebumst”, nicht vergewaltigt. Der Stinkefinger wird nicht gezeigt. 2666 nicht kopiert.
Lesben und Schwule stehen nicht im Zentrum, treten auf, sie werden nicht ausgegrenzt. Ihr Empfinden und Lieben ist nicht Passion der Protagonisten.
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [12]‘ weiter lesen »
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Folge 11( erst Folge 10 lesen?)
Ja, an welchen Leser denke ich denn überhaupt? Das ist eine typische Verlegerfrage. Das war die Frage meines Verlegers.
Ich stellte mir kein Zielpublikum vor beim Schreiben. Nein, auch bei strenger Nachfrage, das war mir vollkommen gleichgültig.
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [11]‘ weiter lesen »
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Folge 10( erst Folge 9 lesen?)
Ist ein Manuskript „fertig“, bleibt eine große Leere im Schriftsteller und an seinem Arbeitsplatz zurück – ehe neue Geschäftigkeiten ihn antreiben wie Lektoratsuche, Verlagskontakte und Druckplanung.
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat [10]‘ weiter lesen »
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Folge 9( erst Folge 8 lesen?)
Bildungsdünkel?
Müsste Leser abschrecken. Ein Probeleser fragte, ob da an der einen oder anderen Stelle ein Bildungsdünkel mitgeschleppt werde, ob die eine oder andere Anspielung nicht Unbelesenen unverständlich, Belesenen lächerlich vorkommen könnte.
Der Roman ist reich an Zitaten und verborgenen Andeutungen.
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [9]‘ weiter lesen »
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Folge 8
Ich sprach vom Verrat des Schriftstellers, vom Fluch der Opfer. Am stärksten verflucht er wohl sich selbst für diese Prostitution. Und zwar in Hinsicht auf seine eigene scheinbare Bloßstellung in der Öffentlichkeit. Mit sich selbst ist er zwar völlig im Reinen nach der kalten Distanzierung – wie von anderen so von sich selbst im Verlauf des Schreibprozesses.
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [8]‘ weiter lesen »
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Folge 7( erst Folge 6 lesen?)
Woher nehme ich das Recht, von einem „Lebenswerk“ zu reden?
Ich nehme mir das Recht,
- weil dieses Werk mich mehr als zehn Jahre meines Lebens gekostet hat,
- weil ich die Möglichkeiten eines langen Lebens sprachlich zu gestalten mir vornehme.
Der Blick auf die lange Dauer,
‘Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [7]‘ weiter lesen »
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat.
Folge 6 ( erst Folge 5 lesen?)
Eine moralische Fragwürdigkeit muss für den Schriftsteller auch die Gestaltung des Bösen sein. (Eine krankhaft lustvolle Beschreibung von Leid und Gewalt ist für mich nicht Kunst.)
Das Nennen von Krebsgeschwür, Verbrennungstod, Tierquälerei aber ist unabdingbar in Texten zur Welt, in der wir leben.
‘Kansbar Wyderle, Bericht [6]‘ weiter lesen »
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat.
Folge 5 ( erst Folge 4 lesen?)
Romanautoren, manchmal auch Dramatiker, sichern sich ab, erklären: Alle Personen und Situationen sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit Lebenden und Verstorbenen rein zufällig.
Jeder Schriftsteller benutzt sich selbst und Menschen seiner Lebenswelt, benutzt die Lebenserfahrungen mit sich selbst und anderen Menschen.
‘Kansbar Wyderle, Bericht [5]‘ weiter lesen »
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat.
Folge 4 (erst Folge 3 lesen?)
Erzählen mit der Stimme hin zum Ohr ist ursprünglich. Die Großmutter auf der Ofenbank neben dem Enkelkind, der weißbärtige Alte auf einem orientalischen Basar sind, wenn auch Stereotypen, hierfür „Kulturmodelle“.
Noch die vermittelte Erzählstimme aus Radio oder MP3-Player leistet etwas, was im geschriebenen und stumm gelesenen Text verloren geht.
Die Stimme führt die Linie, baut die Spannung, beschwört die Erzählsituation. Vorlesekünstler können hypnotisierend wirken.
Ein Schriftsteller schreibt. Das …
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. (erst Folge 2 lesen?)
Folge 3
Wie sucht und findet ein Schriftsteller passende Formelemente?
Nur auf den ersten Blick erscheinen die klassischen drei Grundmuster der Kommunikation als simpel: Monolog, Dialog, Prosa. Seit Menschen sprechen, also seit Ewigkeiten. Und seit es darüber hinaus Sprachkunst gibt: Lyrik, Drama, Epik.
Ich stelle mir vor: Ich spreche ein Gedicht am Felshang hinaus auf das Meer, ins Leere: „Es tost der Wind, mein Herz ist schwer…“ Koketterie ist dabei, …
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. (erst Folge 1 lesen?)
Folge 2
Niemand wusste von den eingesperrten Rohmaterialien. Also fragte niemand: Nun, wann beginnst du zu schreiben?
Von einem Tag zum anderen drehte ich den Hebel um.
Und so wenig wie ich erklären konnte und kann Tatsache und Prozess des Speicherns, so wenig kann ich erklären Tatsache und Prozess des Förderns.
Ich nahm die Veränderung zur Kenntnis. Und ich verfuhr wie vorher ohne Schreiben, jetzt mit Schreiben: Keine Halbheiten, alles oder …
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. (erst die Biografie lesen?)
Folge I
Wie soll ich das mit den mehr als 1000 Seiten erklären?
Tausend Seiten, na und? Thomas Pynchon, 1937 geboren, schrieb 2006 eintausendsechshundert Seiten „Gegen den Tag“, David Foster Wallace 1996 eintausendfünfhundert Seiten „Infinit Jest“ (2009 deutsch „Unendlicher Spaß“), Charles Taylor, geboren 1931, schrieb fast achtzigjährig eintausenddreihundert Seiten „Ein säkulares Zeitalter“. Drei Lebensromane.
‘Kansbar Wyderle, Bericht [1]‘ weiter lesen »
