Artikel in der Kategorie: Kurzgeschichten
Kurzgeschichten »
Der Mensch ist noch gar nicht so lange auf der Welt, da spürt er plötzlich, dass sein Gehirn zu Denken beginnt. Das soll uns angeblich von Tieren unterscheiden, denn die merken das nicht – sagen Wissenschaftler. Obwohl, das sehen auch die Wissenschaftler, sich der Mensch, biologisch betrachtet, vom Tier gar nicht so richtig unterscheiden lässt. Aber, und nun kommt es: der Mensch ist das einzige Lebewesen, das hochentwickelte Kulturen hervorbringen kann. Ein Wahnsinn
‘Das Ende einer Ära. [Jens]‘ weiter lesen »
Kurzgeschichten »
( erst “Der Zivilprozes” lesen?)
Dargestellt ist ein fiktive Situation. Nämlich die Vorstellung, wie ein Verhör einer regulierenden Instanz mit normalen Bürgern nach einer Art Entmachtung des Staates stattfinden könnte. Ganz im Sinne der Nürnberger Prozesse werden die Bürger auf ihre Mitschuld bei den Verbrechen ihres Staates geprüft und – wenn nötig – verurteilt.
Für mich war die Frage ausschlaggebend,
‘Erläuterungen zum Text: “Der Zivilprozess”’ weiter lesen »
Kurzgeschichten »
“Aber AC4341K, haben sie denn nicht gewusst, dass ihre Kleidung von Kinderhänden unter den widrigsten Bedingungen gefertigt wurde? Sie behaupten, dass sie keine Ahnung davon hatten, dass ihr Regime ganze Landstriche verseucht und verwüstet, unzählige Menschen ermordet
‘Der Zivilprozess’ weiter lesen »
Kurzgeschichten, vive!autoren »
[Audio clip: view full post to listen]Als Daniel nach Berlin kam, weil er der Meinung war, daß wir uns nun mal persönlich kennenlernen müßten, überlegten wir, was man zusätzlich zu den bereits abgesegneten 8 Geschichten ins Buch packen könnte. Also kramte ich den Schuh-Karton mit den Gedichten heraus und hielt ihm eins nach dem anderen unter die Nase („ja, nehmen wir, ja, nehmen wir, ja, nehmen wir …”), darunter auch DIE REALISTISCHE MEERJUNGFRAU, sozusagen mein Hauptwerk unter den Gedichten, das entstand, als sich eine Sternstunde mal über drei Tage erstreckte. …
Kurzgeschichten, Leseproben »
Es war einmal vor unheimlich langer Zeit, da lebte ein kleiner dicker König mit seiner großen dünnen Frau und seiner wunderschönen Tochter auf einem Schloß, mitten in seinem Königreich. Sie waren sehr glücklich, die drei, bis zu dem Tage, als die Prinzessin vermählt werden sollte. An diesem Tag schaute die Königin besorgt zu ihrem Mann herab und sagte: „Ach, lieber Mann, was soll nur werden, wenn die Leute erfahren, was es mit unserer Tochter auf sich hat. Bestimmt wird sie niemand heiraten wollen.“
‘DAS MÄRCHEN VON DER KLEINEN …
Kurzgeschichten »
Unser Haus war eines der schönsten in der Straße. Und es war eine breite und lange Straße. Ziemlich genau einen Kilometer lang. Die Landwehr, so hieß sie (und so heißt sie noch heute), verlief nahe der Grenze zur benachbarten, etwas kleineren Großstadt; über die gesamte Länge wurde sie beiderseits gesäumt von alten und deshalb sehr großen Akazienbäumen.
‘Mein erster Roller’ weiter lesen »
