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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [11]

von Kansbar Wyderle 30 April 2010 One Comment
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Berichtreihe, wie und mit welchen Hürden der Autor das Buch geschrieben hat. [11]

Folge 11( erst Folge 10 lesen?)
Ja, an welchen Leser denke ich denn überhaupt? Das ist eine typische Verlegerfrage. Das war die Frage meines Verlegers.

Ich stellte mir kein Zielpublikum vor beim Schreiben. Nein, auch bei strenger Nachfrage, das war mir vollkommen gleichgültig.

Und mit Bestimmtheit wiederhole ich: Nicht für Freunde, nicht einmal für Bekannte oder Menschen, die mir im realen Leben irgendwo und irgendwann begegnet sind, habe ich geschrieben, nicht für Verwandte und Geliebte.

Der Verleger muss fragen: An wen wenden wir uns nun, welche Klientel bewerben wir. Ich kann da gar keinen Rat geben. Aber die Frage muss gestellt werde, denn ich will ja Leser für mein Buch.

Ein gewisser intellektueller Anspruch ist nicht zu leugnen, das ist ohne Arroganz zu konstatieren. Ich schreibe kaum für ungeübte Schüler. Ich kann mir Lehrer, Ärzte, politisch und historisch interessierte Menschen als Leser gut vorstellen. Aber nicht bevorzugt. Also doch Bildungsdünkel? Lesefreundinnen und Lesefreunde nur mit Abitur? Quatsch..

Zilpzalp verzählt im Weidenlaub
Kansbar Wyderle

Zilpzalp im Weidenlaub I - Ein Lebensroman

Ein unglaublicher Lebensroman von Kansbar Wyderle. 70 Jahre eines bewegten Lebens. Teils poetisch, philosophisch, berichtend, analysierend und äußerst informativ geschrieben.
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Im distanzierten Rückblick auf mein Geschriebenes könnte ich vermuten:

Nicht der schnelle und flüchtige Leser wird zufrieden sein, wenn er nur Unterhaltung, Ablenkung nach der Arbeit und vor dem Einschlafen erhofft. Obwohl er beides auch finden mag.

Menschen mit Vertreibungs- und Fluchthintergrund, an Zeitgeschichte und sozialem Wandel Interessierte, Alte und Junge, könnten zusätzlich motiviert sein.
Ich denke, besonders jene werden sich hineinziehen lassen, die an komplexen Lebensgeschichten Anteil nehmen, man kann das Buch als modernen gebrochenen Entwicklungsroman lesen.

Wer sich über die subjektive Lebensproblematik gerade in unserem Zeitalter Gedanken macht, wird Zilpzalp lesen und sich selbst mit einigen Elementen identifizieren, von anderen entschieden distanzieren,.

Der Autor ist kein junger Mann. Aber nicht Altherrenphantasien findet der Leser. Wohl Erotik und Sexualität als Thema und Ereignis. Behutsam und konkret.

Ein Liebesroman.
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