Aufgewacht! Good Morning Dornröschen
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Tags: Daniela Kögler, Gefühl, Geschichten, Kaffeetasse, Kolumne, Leben, Menschsein.
Es war ein sonniger Samstagmorgen am 3. Mai. Nein, eigentlich war es schon Mittag und ich hatte mich gerade zu einem Date verabredet.
Das sind die Anfangszeilen meines Buches, “Good morning Dornröschen”. Und das war auch der Auslöser dieses zu schreiben. Was gehen einem doch für stupide Gedanken durch den Kopf, wenn man kurz vor einer Verabredung steht?! Ganz ehrlich – ich hab mir das abgewöhnt! Wieso zerbrechen wir Frauen uns schon über “Kinder kriegen” oder “wie trinkt er seinen Kaffee” den Kopf, bevor wir ihn überhaupt kennengelernt haben? Habe nur ich das Problem? Ist es Frauentypisch? Oder sind Männer vielleicht sogar auch so? Ein anderes Beispiel hierfür betraf die Erstellung meiner Website: Nehm ich “www.daniela-koegler.de” oder “www.danielakoegler.de“? Liebe Namens Genossinnen: Ich war eine Drecksau und hab mir beide geschnappt! Einfach, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Jetzt können alle Webseitenbesucher über beide Domains zur Site gelangen! Eigentlich totaler Schwachsinn. Und eigentlich ein Fakt, den ich hier gar nicht hätte erläutern brauchen. Aber das ist ein Beispiel dafür, dass wir uns doch gerne in Dingen verlieren, die überhaupt nicht entscheidend sind. Jetzt werde ich wahrscheinlich zurecht von allen “Daniela Kögler” gehasst, weil die Prinzessin sich mal wieder nicht entscheiden konnte. So, genug dazu! Ich wollte ja eigentlich über die Entstehung meines Buches erzählen. Also wie gesagt, ich hatte das Date und mir gingen unnötige Gedanken durch den Kopf! Ich fühlte mich geradezu verpflichtet, diese für die Frauenwelt festzuhalten. Oder vielleicht will ich auch nur ein paar Stimmen hören, die sagen: Ja, mir geht es da genauso! Auf alle Fälle hat der Typ nicht mal den Kaffee gezahlt! Geizig auch noch! Und das schon beim ersten Date! Wie würde das wohl in ein paar Jahren aussehen? Unsere Kinder dürften maximal ein kleines Wasser bestellen. “Und die Mutti hat ja bestimmt sowieso keinen Durst! Die hat ja gestern schon 1/8 Wein getrunken – und sich dann nochmal heimlich nachgeschenkt!” Dabei sehe ich schon seinen bösen, nachtragenden Blick. Nein, solche Menschen sind einfach nichts für mich. Wenn sie etwas stört: Karten auf den Tisch. Oder einfach runterschlucken und Klappe halten. Irgendwelche lauwarmen Geschichten vom Jahr zuvor interessieren mich nicht mehr! Wenn die “Ablaufzeit zur Kommunikation eines Problems schon überschritten ist”, wird das automatisch von meiner Festplatte gelöscht! Nicht weggesichert, sondern gelöscht!
Ich schweife schon wieder ab und verliere mich in unnötigen Dingen! Ich fasse zusammen:
Schlechtes Date, “doofer Typ”, kalter Kaffee (den ich selbst bezahlen musste). Nein, ich bin nicht kleinlich. Aber ich bin altmodisch! Bei der ersten Verabredung MUSS der MANN den Kaffee bezahlen. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz.
Auf alle Fälle hatte ich danach die Nase voll und machte mir Gedanken über ein paar Beziehungen von Bekannten. Da kamen Aussagen wie: “Hm, ja das passt schon” oder “Na ja, bis kein anderer kommt. Ich bin ja nicht gerne allein.” usw.
Liebe Frauen (und auch Männer), wieso stecken soviele in unglücklichen Beziehungen fest? Das macht doch keinen Spaß! Das muss doch nicht sein! Ich verstehe das nicht. Und aus Überdruss und ein wenig Hilflosigkeit lies ich meine Hauptfigur in dem Roman einfach mal (ohne Zelte abzureißen) aus der Stadt verschwinden; auf zu neuen Dingen, “alte Wege verlassen”. Das, was sich die wenigsten trauen. Und was kommt dabei heraus? Witzige Begegnungen, tragische Momente und immer der Frage auf der Spur: WAS MACHT UNS EIGENTLICH GLÜCKLICH?
Und? Was macht uns glücklich? Wisst ihr es? Geld? Erfolg? Liebe?
Zufriedenheit macht uns glücklich! Aber was macht uns zufrieden? Kann man das verallgemeinern?
Wichtig ist, auf seine innere Stimme zu hören! Aussagen wie: “Ach, das kannst du doch nicht” oder “Sei froh, dass du überhaupt Arbeit hast”, sind absolut vernichtend für einen jungen Geist, der etwas erleben möchte.
Fazit: Gibt’s an dieser Stelle noch nicht! Ich kann ja nicht alles vorkauen.
Good Morning Dornröschen
Dies ist ein modernes Märchen! Es beginnt nicht mit: "Es war einmal…" und endet nicht mit: "…und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende". Lustig, skurril, direkt – dramatisch!weiter lesen »
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