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Artikel Archiv für Oktober 2009

Leseproben »

[30 Okt 2009 | No Comment | ]
Leseprobe [Kabul, ich komme wieder]

Gegensätze…
Ich sehe zerfetzte Leiber, Menschen in Uniformen, die planlos in der Gegend herumeilen. Überall Tote. Blut. Ich hole mir erst einmal einen Kaffee aus dem Automaten und rauche eine Zigarette. Ich muss nachdenken.

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[27 Okt 2009 | No Comment | ]

OCH NÖ … Unter diesem ebenso knackigen, wie originellen Titel veröffentlicht der Berliner Autor Iko in Kürze sein erstes Buch hier im VIVE!VERLAG.

OCH NÖ … – das sind Geschichten und Gedichte, die es in sich haben. Ikos Buch steckt voller Ideen und Überraschungen, seine Kurz-Geschichten sind intelligent und witzig erzählt, mit liebevoll flapsigem Humor. Die Texte lassen beim Leser lebhafte Bilder entstehen und zeigen ihm fantastische, witzige Welten, die an die Märchen unserer Kindheit erinnern. Die herrlich absurden Geschichten entführen in eine ganz eigene, bunte „Alice im Wunderland“-Szenerie, in der …

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[27 Okt 2009 | No Comment | ]
Warum Kabul, ich komme wieder?

Im Frühsommer 2007 fand Boris Barschow mit seinem Feldtagebuch zu uns; gefüllt mit Erlebnissen als Soldat in Afghanistan. Bundeswehr? Soldaten & vive!verlag? Wie soll das denn zusammen gehen? Wir, die auszogen um Frieden in der Welt zu propagieren – als Büttel der Kriegsmaschine? Wir waren skeptisch.

Die Einträge im Tagebuch zeigten sich fragmentös und sparsam formuliert. Und doch! Hinter dem, was sich für uns lediglich als Bundeswehr-Alltagsgewäsch darstellte, schien sich Tieferes zu verbergen. Etwas ganz besonderes: Ein Mensch! Diesen Menschen forderten wir auf das äusserste heraus, lockten ihn aus seinem Versteck …

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[27 Okt 2009 | One Comment | ]
Daniel Oliver Habenicht

das Gesicht der Verlagsseite ist neu. Auch neu, der Blog mit seinen schier unendlichen Möglichkeiten – so scheint’s. Partizipation. Social Media erhält Einzug auf der vive!seite. Warum? Transparenz! Hier wurschtelt niemand hinter dunklen Mauern mit löffelweise Weisheit intus.

Hier wird Kultur gelebt. Künstler, Schreiber, Musiker und Kulturschaffende arbeiten Hand in Hand, sozialkosmetische Monumente des Augenblicks schaffend, lebensbejahend notwendig gedachte Impulse in die Gegenwart pressend. Stets im Spagat zwischen Goldrausch und Prekarisierung pendelnd um hoffentlich bald an der selbsterlegten Aufgabe zu reifen. Bis dahin D.

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[27 Okt 2009 | No Comment | ]
Daniel Oliver Habenicht

Da sitzt man im Büro, zu Hause auf dem Sofa, in der Badewanne, auf dem Fahrrad oder in der U-Bahn und fragt sich, Was interessiert die Leute eigentlich am Verlag?
Für wen machen wir das hier eigentlich? – von früh bis spät? Hallo! Ihr da draussen! WER SEID IHR UND WAS WOLLT IHR!??! Und was wollt Ihr von uns?

° ° °

Kann die einzige Messlatte nur der Kontostand sein? “Ah, Hypokrates zieht an, dann pushen wir den Gärtner mal ordentlich.” “Ohje, der kleine Stint hat Absatzeinbrüche, zu wenig Werbung, falsche Zielgruppe!”

° …

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[27 Okt 2009 | No Comment | ]
Frans Stummer

Grad fällt mir auf, dass schon eine Vorab-Ansicht des Extremsportexzesse-Comics auf der Site ist…ja, in Wirklichkeit wird es natürlich noch viiieel schöner, aber das werdet ihr dann sehen. Es hat mich mal wer gefragt, was mich befähigt, einen Comic über das Thema zu zeichnen/schreiben – ganz einfach: als ich 13 Jahre alt war, hatte mein bester Freund das erste Skateboard in der Gegend. Als ICH damit fahren wollte, hab ich es geschafft, mir sofort über die Finger meiner rechten Hand zu rollern. Diese neumodische Brett und ich, wir wurden also …

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[22 Okt 2009 | No Comment | ]
Daniel Oliver Habenicht

Lüneburg ist eine beschauliche Stadt. Das Wasserviertel “Stintmarkt”, rund um den alten Lüneburger Hafen, ist nicht nur unter historischem Aspekt schön anzusehen, sondern wirkt durch die mild fliessende Ilmenau und der angenehmen Atmosphäre geradezu verträumt. Man kann stundenlang auf´s Wasser schauen und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Wie leben eigentlich die Unterwasserbewohner am Stintmarkt? Gibt es da unten vielleicht auch Bistros, Kneipen und kleine Lädchen, wie oberhalb der Wasserlinie? “Sitzen” Fische abends beisammen und lassen locker plaudernt den Tag ausklingen? Diese, und viele andere Fragen stellten wir uns im Frühjahr …

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[20 Okt 2009 | No Comment | ]
Boris Barschow

Afghanistan muss weiter auf sein endgültiges Wahlergebnis warten. Noch immer ist nicht öffentlich bekannt, wie groß das Ausmaß des Betrugs bei der Präsidentschaftswahl im August war. Zwar hat die von den UN gestützte Beschwerdekommission (ECC) gestern Abend endlich ihre mit Spannung erwartete Analyse der Ungereimtheiten an die unabhängige Wahlkommission (IEC) übergeben. Doch entgegen der Ankündigungen wurden ihre Erkenntnisse anschließend noch nicht publik gemacht.
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[19 Okt 2009 | No Comment | ]
Boris Barschow

Bekanntgabe des neuen offiziellen Wahlergebnisses schon wieder verschoben:

Die Lage hat sich weiter zugespitzt, weil Präsident Hamid Karsai sich nach Angaben aus diplomatischen Kreisen gegen die Bekanntgabe eines amtlichen Endergebnisses wehrt, demzufolge er keine absolute Mehrheit mehr hätte. Der französische Außenminister Bernard Kouchner forderte am Sonntag nach Gesprächen mit Karsai und Herausforderer Abdullah Abdullah in Kabul, beide Kontrahenten müssten ein Wahlergebnis akzeptieren, das den von der UN-unterstützten Beschwerdekommission festgestellten Betrug berücksichtige.
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[16 Okt 2009 | No Comment | ]
Boris Barschow

Nach Angaben der „Times“ bezahlte der italienische Geheimdienst lokalen Aufständischen „zehntausende Dollar“, um für Ruhe zu sorgen. Die kurz darauf im Juli 2008 in Afghanistan eingetroffenen französischen Soldaten seien darüber jedoch nicht informiert worden und hätten die Lage in der Region „katastrophal falsch“ eingeschätzt.
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[12 Okt 2009 | No Comment | ]
Boris Barschow

In Fulda findet heute die Trauerfeier für den Bundeswehr-Soldaten statt, der an den Spätfolgen eines Anschlags in Afghanistan gestorben ist. Der 24-Jährige hatte vor über einem Jahr schwerste Brandverletzungen erlitten.
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[7 Okt 2009 | One Comment | ]
Boris Barschow

Twittern beim Militär: Das Pentagon will den Soldaten erlauben, im Einsatz soziale Netzwerke zu nutzen. Die Bundeswehr ist gegen das Bloggen aus dem Krieg.

Twitter, Facebook und YouTube seien eine Waffe im Kampf um die öffentliche Meinung, sagt Greg Julian. Er ist Sprecher der US-Streitkräfte in Afghanistan. Es gehe darum, die eigene Version des Einsatzes erzählen zu können. Immer mehr Menschen informierten sich in alternativen Medienangeboten. Man versuche, den mutmaßlichen Fehlinformationen der Taliban entgegenzuwirken.
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